Fiv+ Katzen der Tierhilfe Miezekatze

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Kati1504
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Re: Fiv+ Katzen der Tierhilfe Miezekatze

Beitrag von Kati1504 »

Smudge

wartet seit 4. Jul 2018
Smudge ist befreundet mit Trasto. Beide hängen aneinander, es wäre Weltklase, würden beide gemeinsam ein schönes Heim findes.

https://www.tierhilfe-miezekatze.de/ani ... dTier=7434

hier ein Bild zusammen mit Trasto
Smudge ist der weiße Katermann

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kagu
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Re: Fiv+ Katzen der Tierhilfe Miezekatze

Beitrag von kagu »

Ein wundervolles Team die Beiden.

Wo ist das Problem, so zwei Superkatern ein Zuhause zu geben???

Alles Gute ihr Schätze.

LG Gudrun
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Kati1504
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Re: Fiv+ Katzen der Tierhilfe Miezekatze

Beitrag von Kati1504 »

Und noch ein FIVerling

Nefer

wartet seit 4. Juli 2018
https://www.tierhilfe-miezekatze.de/ani ... dTier=7432

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Patsy Mar
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Re: Fiv+ Katzen der Tierhilfe Miezekatze

Beitrag von Patsy Mar »

kagu hat geschrieben:Ein wundervolles Team die Beiden.

Wo ist das Problem, so zwei Superkatern ein Zuhause zu geben???

Alles Gute ihr Schätze.

LG Gudrun

Ganz klar die Unwissenheit und Angst der Menschen vor der Diagnose FIV+ ...
Es ist natürlich schon ein Unterschied, ob ich mich für eine "potentiell gesunde" Katze oder für eine "(aufgrund Immunschwäche) eher anfällige Katze" entscheide. :unknw:

Ich persönlich glaube: viele Menschen haben Angst davor, dass ein FIV+ Fellnäschen zum Einen die eigenen Tiere anstecken kann, zum Anderen aufgrund der Erkrankung "einen Sack Probleme" (Tierarztbesuche und Extrakosten) mit sich bringt und eventuell plötzlich "kurz vor dem Ausbruch der Krankheit" steht und resultierend daraus möglicherweise nicht lange in der Adoptionsfamilie bleiben kann. Diese Bedenken kann man natürlich nicht völlig ausschließen. :nea:

Es gehört, meiner Meinung nach, schon eine gewisse Entschlossenheit dazu, sich bewusst mit den Möglichkeiten eines Ausbruchs der Erkrankung und des daraus möglicherweise resultierenden Kollapses zu konfrontieren. :angel:

Ich persönlich habe für mich mental alle Szenarien durchgespielt und mich auch darauf eingestellt, dass meine Püppi - wenn alles blöd läuft - vielleicht gar nicht lange bei uns sein könnte. Aber, ich bin davon überzeugt, dass für ein FIVchen jeder Tag in einem liebevollen Fürimmer Zuhause ein schöner und glücklicher Tag ist. Und dewegen habe ich mich ganz bewusst für ein FIVchen entschieden :verliebt:

Vielleicht muss zu diesem Thema einfach noch mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden. Vielleicht sollten diejenigen von uns, die Mischgruppen zu Hause haben, einfach ein bisschen mehr Präsenz in den "social media" zeigen und von einem Alltag mit einem (oder mehreren) FIVchen berichten. Nix schön reden, einfach nur berichten, wie die Erfahrungen so sind. ;) :arbeit:

Ich glaube, so etwas könnte der Diagnose schon etwas mehr von "dem Schrecken" nehmen :)
Liebe Grüße,

Petra M., die Kaaaters, die Hummel & SKY (vormals Eguzki)


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Chita
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Re: Fiv+ Katzen der Tierhilfe Miezekatze

Beitrag von Chita »

Patsy Mar hat geschrieben:
kagu hat geschrieben:Ein wundervolles Team die Beiden.

Wo ist das Problem, so zwei Superkatern ein Zuhause zu geben???

Alles Gute ihr Schätze.

LG Gudrun

Ganz klar die Unwissenheit und Angst der Menschen vor der Diagnose FIV+ ...
Es ist natürlich schon ein Unterschied, ob ich mich für eine "potentiell gesunde" Katze oder für eine "(aufgrund Immunschwäche) eher anfällige Katze" entscheide. :unknw:

Ich persönlich glaube: viele Menschen haben Angst davor, dass ein FIV+ Fellnäschen zum Einen die eigenen Tiere anstecken kann, zum Anderen aufgrund der Erkrankung "einen Sack Probleme" (Tierarztbesuche und Extrakosten) mit sich bringt und eventuell plötzlich "kurz vor dem Ausbruch der Krankheit" steht und resultierend daraus möglicherweise nicht lange in der Adoptionsfamilie bleiben kann. Diese Bedenken kann man natürlich nicht völlig ausschließen. :nea:

Es gehört, meiner Meinung nach, schon eine gewisse Entschlossenheit dazu, sich bewusst mit den Möglichkeiten eines Ausbruchs der Erkrankung und des daraus möglicherweise resultierenden Kollapses zu konfrontieren. :angel:

Ich persönlich habe für mich mental alle Szenarien durchgespielt und mich auch darauf eingestellt, dass meine Püppi - wenn alles blöd läuft - vielleicht gar nicht lange bei uns sein könnte. Aber, ich bin davon überzeugt, dass für ein FIVchen jeder Tag in einem liebevollen Fürimmer Zuhause ein schöner und glücklicher Tag ist. Und dewegen habe ich mich ganz bewusst für ein FIVchen entschieden :verliebt:

Vielleicht muss zu diesem Thema einfach noch mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden. Vielleicht sollten diejenigen von uns, die Mischgruppen zu Hause haben, einfach ein bisschen mehr Präsenz in den "social media" zeigen und von einem Alltag mit einem (oder mehreren) FIVchen berichten. Nix schön reden, einfach nur berichten, wie die Erfahrungen so sind. ;) :arbeit:

Ich glaube, so etwas könnte der Diagnose schon etwas mehr von "dem Schrecken" nehmen :)
Die beiden Kater sind so ein süßes Team und sie wären mit Sicherheit für jeden eine Bereicherung - ich habe selbst so ein tolles Dreamteam zuhause.

Und Petra, du hast recht, es würde sicherlich helfen, mehr zu erfahren, wie das Miteinander in einem "gemischten" Haushalt funktioniert, was man beachten muss uws. Dennoch wirst du dem ein oder anderen die Angst sicher nicht nehmen können vor dieser Krankheit und die Sorge, dass das FIVchen die "gesunden" Katzen anstecken könnte. Wenn du Freigänger hast, dann ist aber die Gefahr, dass die sich dann vielleicht bei irgendeiner verwiderten, fremden Katze anstecken könnten, viel viel größer, als die, dass das in der Gruppe passieren könnte. Aber solche Gedanken werden ausgeblendet.

Und auch die Gedanken wegen möglicher - höherer - Tierarztkosten oder dem möglichen Ausbrechen der Krankheit:

Niemand von uns kennt die Zukunft. Wieviele junge Katzen - gerade mal ein Jahr alt - sind hier in den letzten zwei Monaten über die Regenbogenbrücke gegangen und alle waren keine FIVchen!

Es ist bei den Miezen nicht anders als bei uns Menschen: der eine wird immer krank, der andere muss nie zum Arzt.
Was war ich in Ringels letztem Lebensjahr mit ihm beim Tierarzt! Eigentlich fast monatlich! Er hatte ganz schlimme Zahnfleischprobleme. Sein Mäulchen sah manchmal so rot aus, wie mit heißem Wasser überbrüht. Das wäre ein für FIV typisches Krankheitsbild. Deswegen wurde er auch getestet. FIV war es nicht, sein Immunsystem war wunderbar, die Probleme hatten wir aber trotzdem. Über Monate haben wir verschiedenste Antibiotika getestet und so manche andere Therapie. Zähne sind ihm natürlich auch gezogen worden, aber nichts hat geholfen. Er wurde zeitweise in unserer Tierarztpraxis gleichzeitig von 3 Tierärzten behandelt! Wir waren allesamt schon ratlos und die letzte Möglichkeit, die unsere Tierärzte noch ausprobieren wollten, die hat dann endlich angeschlagen!
Und auch wenn jemand eine "gesunde" Katze nimmt, ist das keine Garantie, dass sie lange in der Familie bleibt - FIP, plötzliches Nierenversagen, ein Tumor, Herzprobleme - bei all dem bist du hilflos und es kann so schnell gehen ... :( Hab ich leider selbst nicht nur einmal erlebt - mein Ringel - das Herz, mein Pather - Nierenversagen, und viel, viel zu jung ... :cry:

Für mich persönlich würden sich eher die Fragen stellen, was man bei einem FIVchen anders machen muss als bei einer "gesunden" Katze, worauf man achten muss. Wie man bei dir ja sehen kann, haben die Mädels in einem persönlichen Gespräch es vermocht, deine Bedenken zu zerstreuen ...
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kagu
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Re: Fiv+ Katzen der Tierhilfe Miezekatze

Beitrag von kagu »

Schön, daß hier so emsig über FIVerlinge geredet wird.

Ich habe ja auch einen :heart:
So ein wundervoller Kater.

Zu beachten ist, daß FIVerlinge keinen Streß haben sollen und daß sie nicht Freigänger sein dürfen.

Wir haben ja Freigänger,aber da Dartacat aufgrund seiner Behinderung nicht springen kann, konnten wir den Garten sichern.

Impfen ist nicht so angesagt, meine TÄ meinte, daß man da schlafende Hunde wecken könnte....

Auf jeden Fall kann ich sagen , daß unser Fiverling Darta sooooo ein wundervolles Herzchen ist, daß ich ihn nicht mehr missen möchte.

LG Gudrun
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Kati1504
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Re: Fiv+ Katzen der Tierhilfe Miezekatze

Beitrag von Kati1504 »

Leider ist noch ein weiterer FIVerling hinzugekommen:

Zacarias

wartet seit 5. Juli 2018

https://www.tierhilfe-miezekatze.de/ani ... dTier=7437

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Chita
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Re: Fiv+ Katzen der Tierhilfe Miezekatze

Beitrag von Chita »

Kati1504 hat geschrieben:Leider ist noch ein weiterer FIVerling hinzugekommen:

Zacarias

wartet seit 5. Juli 2018

https://www.tierhilfe-miezekatze.de/ani ... dTier=7437

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Was für eine Schönheit! :verliebt: :verliebt: :verliebt:
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IsaPapenfuß
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Re: Fiv+ Katzen der Tierhilfe Miezekatze

Beitrag von IsaPapenfuß »

Ich würde auch gern was zum Thema FIV loswerden. Ich hab mich gezielt für Fivi's entschieden, da die Mietzen geringe Vermittlungschancen haben. Aber brauchen nicht gerade die unsere besondere Aufmerksamkeit? Echte Tierfreunde stören sich doch nicht an so einer Diagnose?
Mal ganz ehrlich: wissen wir ob unser Freigänger gesund ist? Stressen wir uns mit ständigen Tests? Ich hab schon als Kind angefangen halbtote Katzen von Bauernhöfen mit Heim zu schleppen. Zufällig hatte sich da mal die Diagnose FIV rausgestellt. Damals war das noch kein so ein Drama wie scheinbar heute. Die Katze war gesund bis sie 13 Jahre alt war. Auch bei dem einen oder anderem Kätzchen bin ich überzeugt gewesen das er FIV hatte. Sie haben die anderen nicht angesteckt und sind alle über 15 Jahre geworden.
Die Wahrscheinlichkeit vom Auto überfahren zu werden ist höher als früh an FIV zu sterben. Zwischen meinen 3 Fivi's lebt ein negativ getestetes Mietzele. Habt ihr gewusst, dass FIV nur in der aktiven Phase ansteckend ist. Ich hab das Internet vor und rückwärts studiert.
So.... das ist meine Meinung. Ich bin ein absoluter Gegner von so einer Hysterie.
LG Isabel mit ihren Fivi's

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Patsy Mar
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Re: Fiv+ Katzen der Tierhilfe Miezekatze

Beitrag von Patsy Mar »

IsaPapenfuß hat geschrieben:Ich würde auch gern was zum Thema FIV loswerden. Ich hab mich gezielt für Fivi's entschieden, da die Mietzen geringe Vermittlungschancen haben. Aber brauchen nicht gerade die unsere besondere Aufmerksamkeit? Echte Tierfreunde stören sich doch nicht an so einer Diagnose?
Mal ganz ehrlich: wissen wir ob unser Freigänger gesund ist? Stressen wir uns mit ständigen Tests? Ich hab schon als Kind angefangen halbtote Katzen von Bauernhöfen mit Heim zu schleppen. Zufällig hatte sich da mal die Diagnose FIV rausgestellt. Damals war das noch kein so ein Drama wie scheinbar heute. Die Katze war gesund bis sie 13 Jahre alt war. Auch bei dem einen oder anderem Kätzchen bin ich überzeugt gewesen das er FIV hatte. Sie haben die anderen nicht angesteckt und sind alle über 15 Jahre geworden.
Die Wahrscheinlichkeit vom Auto überfahren zu werden ist höher als früh an FIV zu sterben. Zwischen meinen 3 Fivi's lebt ein negativ getestetes Mietzele. Habt ihr gewusst, dass FIV nur in der aktiven Phase ansteckend ist. Ich hab das Internet vor und rückwärts studiert.
So.... das ist meine Meinung. Ich bin ein absoluter Gegner von so einer Hysterie.
LG Isabel mit ihren Fivi's

Hallo Isabel,

Ich gehöre auch zu den eher abgeklärteren Tierhaltern... ;) Von FIV hatte ich Jahrzehnte lang gar nix gewusst. Dann im Internet auf jede Menge Schreckensmeinungen und ein paar wenige fachlich sachliche Informationen gestoßen...

Ich hab mir mein eigenes Bild von den bekannten Infektionskrankheiten gemacht und mir meine ganz eigene Meinung zu dem Thema gebildet :geek:

Und seit 8 Wochen wohnt das FIVchen Bela bei meinen beiden negativ getesteten Katern... Abgesehen davon, dass die Kleine eine richtige Hexe ist... :mrgreen: ... klappt hier alles genau so, wie es mit einem Nicht-FIVchen auch gehen würde. Meine Tiere wissen nicht, was FIV ist und mir isses egal ;)

Ich finde es klasse, dass du dich für die "krankgesagten" Fellnasen einsetzt. Ich habe das gleiche Faible für die scheuen Kandidaten, oder die, die mit Menschen einfach nichts anfangen können :mrgreen:

:katze:

Ich hoffe, du berichtest noch fleißig von deiner Truppe ;)
Liebe Grüße,

Petra M., die Kaaaters, die Hummel & SKY (vormals Eguzki)


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