Bild von Julia
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Julia †

Geschlecht:

weiblich 

Rasse:

EKH 

Land/Ort:

Spanien/Cadiz

* Mai 2010
† Januar 2020

Am 29. April 2013 hatten wir Julia eingestellt. Fast sieben(!) Jahre lang hat sie darauf gewartet, dass sich jemand in sie verliebt. Jetzt hat Julia aufgegeben. Sie ist gestorben, es ging ihr schon länger nicht gut. Julia war zigmal beim Tierarzt, sie wurde im Käfig gepäppelt. Am Ende stellte sich heraus: Das Feline Leukosevirus war ausgebrochen. Es gab keine Rettung mehr.
Wir alle in Cádiz sind unsagbar traurig. So viele Jahre hat Julia uns begleitet. Unsere aller Hoffnung, dass sie trotz FeLV-positiv doch nochmal ein richtiges Zuhause kennenlernen darf, hat sich leider nicht erfüllt. Es ist so schade. Es tut uns auch besonders leid, Angelika+Michale G. diese traurige Botschaft überbringen zu müssen. So lange haben sie für Julias Unterhalt gesorgt. Danke, Danke dafür. Leider müssen wir Abschied nehmen von Julia. Sie war eine so starke Katze. Sie hat so gekämpft. Sie wollte nicht sterben. Immerhin ist sie - trotzdem sie FeLV-positiv war - geschätzt 10 Jahre alt geworden. Eigentlich ein Beweis dafür, dass nicht alle FeLV-positive Katzen jung sterben müssen. Trotzdem hätten wir ihr gern noch viele glückliche Jahre gewünscht.

Julia, komm gut über die Regenbogenbrücke. Wir hoffen sehr, dass Du dort, wo Du jetzt bist, nicht mehr leiden musst. Run free, schöne Julia.



Julia´s Vermittlungstext:
Die hier vorgestellte Katze stammt aus einem Haus, wo sich die Hausmeisterin um die Katzen gekümmert hat. Als dort eingebrochen wurde, wurde sie entlassen und die Katzen blieben ohne Versorgung zurück.

Julia hatte es besonders schwer. Sie hat sich zuerst vom Besitzer einfangen lassen und musste den ganzen Tag in einem Sack verharren, bevor die Tierschützer kamen, um die Katzen abzuholen.

Inzwischen hat sie sich sehr gut erholt. Sie ist zwar schüchtern, macht sich aber wunderbar in ihrer Gruppe.

Update 02.06.2014
Julia muss, eingeschlossen in dem Sack, einen schweren Schock erlitten haben. Sie ist immer noch sehr, sehr ängstlich, misstraut den Menschen total. Deswegen können wir auch keine besseren Bilder von der Süßen zeigen. Auf der Finca wird Julia wohl keine Fortschritte machen. Um sich um Julia richtig zu kümmern, dazu fehlt den Tierschützern leider die Zeit. Eine Familie wäre deshalb so wichtig für die kleine Maus. Mit etwas Geduld könnte auch sie lernen, dass es Menschen gibt, denen sie vertrauen kann.

Update 22.06.2015
Julia ist, wie prognostiziert, auf der Finca scheu geblieben. Die Tierschützer müssen lange nach ihr suchen, wenn sie sie sehen wollen. Denn Julia ist eigentlich immer nur versteckt, zumindest solange die Tierschützer da sind... Diesmal haben sie sie in der Höhle eines Kratzbaums gefunden. Bessere Fotos gibt es also leider von der süßen Julia nicht. Es wäre so wichtig, dass die hübsche Maus eine Familie fände, die Zeit für sie hat, der sie Vertrauen schenken kann. Vielleicht wird ja dann auch aus ihr mal eine Schmusekatze. Beispiele, wie sich Katzen ändern können, wenn sie in eine Umgebung kommen, in der sie sich wohlfühlen, gibt es genug.

Update 30.03.2017
Der Beweis ist noch im Computer: Am 28. April des vergangenen Jahres sollte ein Update von Julia gemacht werden. Die Fotos waren "geschossen", bearbeitet und im email geladen, aber dann muss irgendetwas dazwischen gekommen sein. Denn der Text wurde nie geschrieben, geschweige denn das Update abgeschickt. Das ist vor allem deswegen unverzeihlich, weil Julia Pateneltern hat, die sicher auf Nachrichten von ihrer Patenkatze gewartet haben. Die Tierschützer aus Cadiz möchten sich bei Angelika und Michael G. dafür entschuldigen, dass sie so vergesslich waren! Und herzlichen Dank dafür sagen, dass die Beiden Julia trotzdem die Treue gehalten haben und weiter für ihren Unterhalt sorgen. Das ist wirklich nicht selbstverständlich.
Julia hat eine etwas komplizierte Zeit hinter sich. Ende 2015 begann ihr Fell schlecht zu werden, wie man auf einigen Fotos sehen kann. Es wurde immer wieder versucht sie einzufangen, aber Julia war immer schlauer und schon längst "über alle Berge". Schließlich gelang es, sie wurde zum Tierarzt gebracht. Ihr mussten fast alle Zähne gezogen werden. Danach ging es wieder bergauf. Allerdings: Probleme mit dem Zahnfleisch wird Julia wohl weiter haben. Eine positive Nachricht haben wir allerdings: Die Maus hat viel von ihrer Angst verloren. Man kann sich ihr nähern, ohne dass sie die Flucht ergreift. Und sie lässt sich inzwischen von Menschen, die sie gut kennt, wie etwa von Josefina, auch streicheln. Das ist ein Riesenfortschritt! Julia hat wohl inzwischen gemerkt, dass die Tierschützer ihr nichts Böses wollen. In einer Familie würde Julia trotzdem noch Zeit brauchen.

Update 04.10.2018
Wir müssen uns entschuldigen. Eineinhalb Jahre war nichts mehr von Julia zu hören. Und Angelika+Michael G. haben ihr trotzdem als Paten die Treue gehalten und sorgen weiter für Julias Unterhalt. Wir wissen das wirklich zu schätzen. Danke, danke dafür von den Tierschützern aus Cádiz.
Leider gibt es keine guten Nachrichten von Julia, und wir haben lange gezögert - bis wir 100-prozentige Gewissheit hatten, welches Schicksal Julia ereilt hat. Es ging ihr wieder schlechter. Das Fell war stumpf. Sie wurde mehrfach zum Tierarzt gebracht, außer ein bisschen Anämie war alles Ordnung. Bis der Tierarzt auf die Idee kam, den Test zu wiederholen. Das Ergebnis war niederschmetternd. Julia ist FeLV-positiv. Wir wollten es am Anfang gar nicht glauben. Ein Nachtest wurde gemacht: wieder positiv. Die so soziale Julia musste ihre Freundinnen und Freunde verlassen (sie wurden alle ebenfalls nachgetestet). Sie lebt jetzt in der Gruppe der FeLV-positiven Katzen und versteht die Welt nicht mehr. So viel Schlimmes hat diese Katze erlebt, und dann noch das. Schwarz, FeLV-positiv und schon ca. 8 Jahre alt: Jetzt wird es für sie noch schwerer ein richtiges Zuhause zu finden. Es ist so traurig.

Update 03.05.2019
Leider keine guten Nachrichten von Julia. Sie hat abgebaut und an Gewicht verloren, ihr Fell - eine einzige Katastrophe. Beim Tierarzt wurde festgestellt: Die Anämie ist schlimmer geworden, und sie ist nicht rückholbar. Man spricht in diesen Fällen von einer nicht regenerativen Anämie. Auch ihre Nierenwerte sind schlecht.
Julia ist derzeit im Käfig und wird so gut es geht gepäppelt. Sie bekommt Nierendiät, einen Phosphorbinder und felines Interferon. Glücklicherweise frisst Julia weiter gut, sie ist eine so tapfere, starke Maus. Aber unter den Bedingungen der Finca wird sie wohl nicht mehr lange leben. Gerade Katzen mit einer Immunschwäche und insbesondere FeLV-positive Katzen verlangen viel Aufmerksamkeit, etwas, was die Tierschützer nicht leisten können. Längst hätte Julia eine Familie gebraucht, Menschen die sich wirklich um sie kümmern können. Die Tierschützer hoffen sehr, dass sich Julia noch mal stabilisiert, damit sie vielleicht doch noch erleben darf, was ein richtiges Zuhause bedeutet.
Angelika+Michael G., die Paten von Julia, haben ihr weiter die Treue gehalten und finanzieren ihren Unterhalt. Von den Tierschützern aus Cádiz ein herzliches Dankeschön dafür.