
























































Phan †
männlich
Rasse:EKH
Land/Ort:Spanien/Cadiz
* Januar 2013
† Dezember 2025
Phan wurde von Brigitte R. gerettet.
Sammy ehemals Phan war sehr krank. Von Anfang an hattest Du Schwierigkeiten mit Deiner Lunge, wenn Du über die Felder geprescht bist – dann hast Du geatmet wie nach einem Marathon.
Deine kleine Lunge hat sich im letzten Jahr immer mehr zugesetzt, aber niemand konnte uns helfen – idiopathisches Syndrom hieß es. Das hat zunehmend auch die Leber angegriffen. Wir haben gekämpft, mussten Dich aber letztlich loslassen.
Du warst unser kleiner Sonnenschein, unser Schatz, unser Quietsch, unser kleiner Wadenbeißer, unsere kleine Tarantula wegen Deines witzigen Ganges, wenn Du schnell gelaufen bist, unser Miniflitz und auch mal Samuel, wenn Du wieder Blödsinn im Kopf hattest. Du hattest das einmalige Talent, alles und alle zusammenzuhalten. Ihr Drei wart ein absolutes Traum-Trio! Und Äuglein kneifen war eine Deiner Lieblingsbeschäftigungen.
Im Vermittlungstext stand, seine Scheu zu überwinden wäre ein Klacks – es hat tatsächlich 3 Stunden gedauert !, dann hast Du Dein Köpfchen in meine Hand gelegt …. Und warst angekommen. Das ist immer unser Ritual geblieben.
Unseren Raufbold und Egomanen Peanut (ehemals M.A.) hattest Du innerhalb von wenigen Minuten um Deine kleine Pfote gewickelt. Ihr beiden habt getobt, gekämpft und gekuschelt. Aber Du hast auch immer mit Bobby (Boabdil) und uns gekuschelt. Dein großes Katerherz reichte für uns alle. Ihr Drei habt Euch gegenseitig so viel Schönes und auch Blödsinn beigebracht. Unsere gemeinsamen Spaziergänge waren im Dorf bekannt und für uns das Highlight des Tages. Du warst wunderbare 9 Jahre an unserer Seite, in denen Du Dein Kolonieleben hinter Dir lassen durftest. Du fehlst uns unendlich und wir Alle trauern noch immer, aber am meisten Peanut. Bobby ist seitdem taub.
Jemand hat letztens gesagt, Du wärst als Schutzengel zu uns gekommen und wirst es für immer bleiben. Daran glaube ich. Und wenn Ihr zur Venus hochschaut, dann sehen sie Dich vielleicht – zusammen mit unseren anderen Seelen.
Du fehlst uns so unendlich, kleiner Schatz!
***
Phan stammt aus einer Katzenkolonie. Weil Nachbarn die Katzen nicht länger dulden wollten, hatten sie die Perrera, die spanische Tötungsstation, gerufen. Glücklicherweise haben die Tierschützer davon erfahren und daraufhin begonnen die Katzen dieser Kolonie nach und nach einzufangen.
Phan lebt jetzt auf der Finca, musste dort allerdings sehr, sehr lange in einem Käfig ausharren, bis ein neues Gehege fertiggestellt war. Vor wenigen Tagen konnte er nun endlich - zunächst mit nur drei weiteren Kumpels -umziehen, und genießt die relative Freiheit sehr. Phan hat mit Sicherheit einmal ein Zuhause gehabt. Denn er ist zwar vorsichtig gegenüber Menschen, die er nicht kennt, aber nicht wirklich ängstlich. Wenn er Vertrauen hat zu den Menschen, lässt sich der Süße auch streicheln und geniesst das sogar.
Update 24.09.2015
Phan hat sich in der neuen Gruppe der Finca sehr gut eingelebt. Er kommt mit den anderen Katzen super zurecht. Nach wie vor ist er etwas schüchtern, wenn die Tierschützer seine Gruppe betreten, aber schon nach kurzer Zeit taut auf er auf, lässt sich anfassen und sogar "beschmusen". Erstaunlich für einen Kater, der aus einer Katzenkolonie kommt. Aber wahrscheinlich ist er, wie bereits geschrieben, dort nicht freiwillig hingeraten, sondern er wurde ausgesetzt.
Phan jedenfalls ist ein ganz toller Kater, ein richtiger Bär. Er ähnelt im Charakter und Aussehen sehr dem bereits reservierten Pom. Wenn auch Phan endlich wieder eine Familie fände, das wäre für ihn sicher das ganz große Glück!
Update 24.03.2016
Phan ist einer von diesen roten Katern, denen man nur schwer widerstehen kann, einer der in sich ruht, der mit allem und jedem zurechtkommt und der seinen Menschen zeigt, dass er sie mag, dass er gern mit ihnen schmust, ohne je aufdringlich zu werden. Phan wäre also auch ein Superfamilienkater, gern auch mit anderen Katzen. Auf die Finca kam nach Pom noch ein weiterer sehr ähnlicher Kater, Tam. Auch er war bereits nach sehr kurzer Zeit reserviert und ist längst in sein neues Zuhause umgezogen. Nur Phan wartet jetzt schon ein dreiviertel Jahr. Klar, einen kleinen Unterschied gibt es zu den anderen beiden genannten Katern. Man merkt Phan an, dass er sich längere Zeit auf der Straße durchschlagen musste, bevor ihn die Tierschützer retten konnten. Aber inzwischen ist seine Scheu zumindest auf der Finca, wo er die Menschen kennt, die ihn versorgen, gänzlich verschwunden - in einer Familie wäre das wohl auch nur ein Klacks.
Tierhilfe Miezekatze e. V.